Wasser & Eis im Winter

Momentan kann ich mich einfach nicht so recht entscheiden. Vielleicht könnt ihr mir helfen. Ist nun bald Frühling und sollte ich eher Frühlingsrezepte auspacken? Oder bleiben wir noch ein bisschen beim Winter und genießen die frostigen Temperaturen bei Winterspaziergängen und heißem Tee danach? Seit etwa einer Woche liegt bei uns nun auch endlich etwas Schnee. Wobei man das matschige Etwas was da am Straßenrand liegt kaum so nennen kann. Auch draußen im Wald oder auf den Feldern, dort wo der Schneeräumer nichts zu suchen hat sieht es nicht viel besser aus. So richtig viel Schnee gibt es bis jetzt noch nicht. Schade eigentlich, weil mir bei Schneefall eigentlich schon etwas das Herz aufgeht. Besonders, wenn er abends in richtig dicken Flocken herunter fällt und ich in der Kleinstadt nebenan unterwegs bin. Dort stehen nämlich die Straßenlaternen mit der schönsten Lichtfarbe. Dort fällt nicht einfach Schnee.. nein, es ist pures, glitzerndes Gold das dort vom Himmel fällt. Ein einziges Mal habe ich das diesen Winter gesehen und ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind. Einmal mindestens möchte ich das diesen Winter eigentlich schon noch sehen.

Sicher habt ihr jetzt schon herrauslesen können, dass ich ein absoluter Fan von Naturphänomenen bin. Ich liebe alles was man meistens viel zu selten wirklich bewusst sieht. Seien es Sommergewitter, wenn man sich vom Baggersee ins Auto rettet und der Starkregen auch so schön aufs Autodach prasselt und man die Blitze beobachten kann oder Sonnenaufgänge nach einer wunderbaren Sommernacht mit Freunden. Aber auch Herbststürme liebe ich sehr, wenn der Wind richtig kräftig durch die Blätter rauscht und alles mit sich nimmt was nicht festgemacht ist.
Aber auch jetzt, in der frostigen Jahreszeit in der eigentlich alles nur grau in grau da liegt gibt es doch Naturschauspiele, die man wirklich genießen kann. Die entdeckt man allerdings nur wenn man genau hinsieht.

Vor einigen Wochen war ich beispielsweise mal wieder mit meiner Kamera spazieren und habe ganz in der Nähe einen neu ausgebaggerten See entdeckt. Es war nicht mal so sehr kalt, aber der Wind pfiff extrem frostig durch die frische Kiesgrube. Die größere Hälfte der Seeoberfläche war dadurch bereits leicht zugefroren, nur am Rand konnte man noch sehen wie der Wind das Wasser in Wellen vor sich herschiebt. Sieht das nicht wunderbar aus? Stillstand, Ruhe und Frost zusammen mit Bewegung, Dynamik und Aktion – So wie die Natur eben ist. Dazu noch das wunderbare kalte und klare Blau des Sees. Großartig!

Auf dem Rückweg konnte ich dann beobachten, wie Regenwolken über die Nachbardörfer gezogen sind. Ein tolles Schauspiel, wenn man Regen beobachten kann ohne dabei selbst nass zu werden. Klasse!

Habt ihr euch so ein Faible für Wetterereignisse? Konntet ihr auch schon Schnappschüsse von Gewittern, Regen und anderem machen?
Lasst es mich wissen, gerne auch mit Verlinkung zu euren eigenen Fotos. Die schönsten werde ich sammeln und demnächst hier nochmal veröffentlichen.

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    1 COMMENT

  • Yvonne

    Ich muss zugeben, dass ich anfangs das Eis auf dem See nicht ganz erkannt habe, ich dachte, es sind ganz normale Wellen, haha 😉 Hier lag auch nur kurz gaaanz wenig Schnee, aber ich bin ganz ehrlich gesagt auch total froh darüber, weil ich Schnee absolut nicht leiden kann 😀

    Liebe Grüße, Yvonne 🙂

    P.S.: Das Regenfoto ist der hammer!

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