Leckere Smoothiebowl mit Beeren und Chia

Neujahrsvorsätze gemischt mit einer Smoothiebowl

Wer kennt sie nicht, die guten alten Neujahrsvorsätze? Doch wer hält sie wirklich über ein ganzes Jahr hinweg durch? Hast du es schon einmal geschafft? Falls ja, bitte hinterlass’ mir gerne einen Kommentar, denn mich würde interessieren, welcher Vorsatz es war und wie du ihn gehalten hast.

Zwischen den Feiertagen habe ich ein wenig überlegt und habe festgestellt, dass die beliebtesten Klassiker der Neujahrsvorsätze wohl diese sind:

  • Abnehmen
  • Rauchen aufhören
  • Weniger Alkohol trinken
  • Weniger Süßigkeiten
  • Weniger Fernsehen
  • Weniger PC Spielen

Leckere Chia Smoothiebowl mit Beeren

Neujahrsvorsätze positiv formulieren – Mehr statt weniger

Und wahrscheinlich gehören auch all diese Klassiker zu genau den Vorhaben, die wir am wenigsten durchhalten. Denn bei all diesen Neujahrsvorsätze geht es nicht darum, selbst gesteckte Ziele zu erreichen, sondern, sich einzuschränken. Von allem weniger statt von allem mehr. Doch manchmal frage ich mich, warum eigentlich weniger? Warum nicht mehr? Warum nicht mehr Bewusstsein für das eigene Leben? Vielleicht würde uns die positive Formulierung unserer Neujahrsvorsätze dann sogar helfen unsere Pläne zu verwirklichen?

Optimalerweise könnten unsere Neujahrsvorsätze dann in etwa so klingen:

  • Bewusster und gesünder essen
  • Auf den eigenen Körper hören
  • Bewusster genießen
  • Mehr bewegen
  • Mehr Kino
  • Mehr Zeit für Freunde nehmen

Und prompt klingen all die negativen Dinge, die uns vorher eingeschränkt haben, nach viel mehr Möglichkeiten, um unser Leben zu bereichern.

Ich selbst habe also auf meine Neujahrsvorsatzliste nur „Mehr”-Dinge geschrieben. Allen voran: Mehr Schreiben, mehr Lernen, mehr Mitmenschen, mehr Achtsamkeit, kurzum: mehr Leben.

Wie dir die Smoothiebowl hilft, deine Neujahrsvorsätze einzuhalten

Tipps, um seine Ziele zu erreichen

Du merkst schon, ich habe mir in meinem Jahresendurlaub einmal richtig Gedanken darüber gemacht, was eigentlich Neujahrsvorsätze sind und wie wir sie besser durchhalten können. Ich finde mit einer positiven Umformulierung unserer Ziele geht es schon ein Stückchen leichter.

Bei meinen Überlegungen bin ich aber noch auf einen weiteren Tipp gestoßen. Eines der TED-Videos, die ich mir gerne nachts, wenn ich nicht schlafen kann, ansehe, hat mich nämlich vollkommen überzeugt. Ein Tipp, der darin erwähnt wird und wirklich helfen soll, seine Ziele besser zu erreichen lautet:

„Erzähle niemandem von deinen Zielen.“

Das klingt im ersten Moment etwas verrückt, denn immerhin wollen wir uns ja gerade dadurch, DASS wir etwas erzählen noch etwas mehr Druck aufbürden, um unsere Ziele wirklich zu erreichen. Was steckt also dahinter?

Ich zitiere hier einfach einmal aus dem Übersetzen Transcript des Videos:

„Wiederholte psychologische Tests haben bewiesen, dass die Tatsache, dass Sie mit jemandem über das Ziel sprechen, dessen Erreichbarkeit unwahrscheinlicher macht. Immer wenn man ein Ziel anvisiert, müssen zu seiner Verwirklichung gewisse Schritte eingeleitet, gewisse Mühen auf sich genommen werden. Im Idealfall wäre man erst dann zufrieden, wenn man diese Arbeit erledigt hätte. Wenn man aber jemandem von seinem Ziel erzählt und dessen Zustimmung erfährt, tritt das ein, was Psychologen eine „soziale Realität“ nennen. Dem Gehirn wird gleichsam vorgegaukelt, die Sache sei schon erreicht. Und auf Grund der damit verbundenen Befriedigung fühlt man sich dann weniger motiviert, die nötige Anstrengung auch tatsächlich aufzubringen. Das widerspricht also der allgemeinen Erkenntnis, dass wir unsere Freunde über unsere Ziele informieren sollten, damit diese uns dabei helfen.” – Derek Sivers – Keep your goals to yourself | TED Talk | TED.com (Der Link führt dich zum Video)

Genau das ist auch der Grund, warum ich dir hier nicht von meinen persönlichen Jahreszielen erzähle. Wenn ich sie erreicht habe, dann werde ich es dich am Ende des Jahres wissen lassen, versprochen.

Chia-Bowl für zwei

Achtsamkeit statt Selbstoptimierung

Doch bei all diesen Gedanken ist mir auch genau eine Frage in den Kopf geschossen:

Warum nehmen wir uns Dinge vor? Warum versuchen wir uns selbst zu optimieren und warum sind wir so unzufrieden mit uns und unserem Leben?

Ich zum Beispiel hinterfrage gerne, was ich tue. Ich frage mich oft, ob ich das Leben lebe, das ich Leben möchte. Ich frage mich auch, was ich tun kann, um mein Leben zu bereichern. Oft fallen mir bei diesen Überlegungen ganz einfache Dinge ein, die mir einen wirklichen Mehrwert im Leben verschaffen könnten und ich überlege, wie ich sie in meinen Alltag integrieren kann.

Doch es geht auch ganz anders und das hat mich sehr beruhigt. Denn als ich diese Frage mit einem Freund diskutierte bekam ich eine ziemlich simple Antwort:
„Nimm die Dinge wie sie kommen. Leb’ einfach so wie du es für richtig hältst. Mach das, was du für richtig hältst, genau das ist dann auch der richtige Weg!”

Ich glaube, wenn wir diesen Rat wirklich beherzigen, lebt es sich genau aus einem Grund ein wenig leichter: Wir werden achtsam. Achtsam für uns selbst und unsere Mitmenschen. Ganz simpel, oder?

So einfach und so gut.

Ungefähr so wie die Inspiration für die Smoothiebowl mit Chia und Beeren, die ich dir heute mitgebracht habe. Die ist übrigens perfekt für den Neujahrsvorsatz: „Bewusster und gesünder Essen.”

Frisch ins neue Jahr - so klappt's

Chia-Smoothiebowl mit Beeren

Für zwei Schälchen brauchst du:

Für den Chiapudding mischst du Hafermilch, Honig und Chia. Die Beeren pürierst du mit etwas Honig. Wenn du magst, streiche das Mus durch ein feines Sieb, um die Kerne zu entfernen. Ich lasse sie meistens drin. Beides stellst du nun über Nacht in den Kühlschrank und lässt es durchziehen. Am nächsten Morgen brauchst du den Chia-Pudding nur noch mit dem Beerenmus, einigen Limettenzesten und Kokosflocken in einer Schale anrichten und schon hast du ein gesundes, leckeres Frühstück auf dem Tisch.

Perfekt für einen guten Ernährungsstart ins neue Jahr.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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