Aussicht Cliffs of Moher - Glück in Irland

Die kleine Prise Glück und Bauchgefühle

Jede Woche halte ich fest, was mich begleitet, beschäftigt und zum Nachdenken anregt. Diese Woche geht’s um Machiavellis philosophisches Denken, Bauchgefühle und der Umgang mit unbequemen Menschen. Willst du mitmachen? Dann lade ich dich ein, dir selbst einige Fragen zu stellen:

  • Was hat dich diese Woche inspiriert?
  • Welche Musik hat dich bewegt?
  • Welche neuen Erkenntnisse hast du gewonnen?
  • Welche Fragen hast du dir gestellt?Was wolltest du dir unbedingt merken?

Gerne kannst du deine Antworten in einem Kommentar mit mir teilen. Letze Woche verpasst? Klick hier: Die Suche nach Produktivität, Neujahrsgedanken und Morgenroutinen

Die kleine Prise Glück und Machiavelli

Zitat:
„Jeden Tag steht dein persönliches Arschloch auf, freu dich darauf, lache ihm entgegen.“ – frei nach Horst Lichter

Erkenntnis:
Bauchgefühl
Manchmal muss man einfach seinem Bauchgefühl folgen. Doch dabei sollte man niemals seine Prinzipien vergessen. Bleib du selbst, aber trau dich hin und wieder auch etwas.

Schwimmen
Schwimmen mit einem guten Gesprächspartner tut nicht nur dem Körper gut, sondern der Seele mindestens genauso.

Visionen
Zum Weiterkommen gehört eine Vision und ein Plan.

Routinen
Abendroutinen sind genauso wichtig wie Morgenroutinen.

Fragen:

  • Darf Empathie meine eigenen Lebensentscheidungen beeinflussen bzw. mich in meinen Entscheidungen verunsichern?

Interessant/Gemerkt:
Die Sache mit der Prise Glück

Zu meinen Lieblingsdenkern gehört schon seit Jahren Machiavelli. Diese Woche hat sich wieder einmal gezeigt, wie aktuell seine Theorie im übertragenen Sinne eigentlich für unser/mein Leben ist. Ich spreche hier vom Gedankengut aus einem seiner Hauptwerke „Der Fürst“ oder im Original „Il principe.“

Machiavelli benutzt in diesem Werk vier zentrale Begriffe, die sein Denken prägen.

  • Die günstigen Umstände, das Glück – fortuna
  • Die persönliche Tapferkeit oder vielmehr Tüchtigkeit -virtu
  • Die Gelegenheit – occasione
  • Die Notwendigkeit – necesitia

Alle vier Begriffe stehen in enger Verbindung zueinander. Für eine persönliche Lebenstheorie könnte man die Begriffe in etwa so in Relation stellen:

Es ist immer zu einem gewissen Teil Glück oder Zufall, der im Leben Türen oder Gelegenheiten eröffnet. Doch es gehört zur eigenen Tüchtigkeit, diese Gelegenheiten auch zu erkennen und daraus die notwendigen Schlüsse zu ziehen.

Kurz und knapp: Das Glück spielt uns Gelegenheiten zu, die wir nur ergreifen und für uns verwandeln müssen.

Das heißt aber auch, dass es manchmal sein kann, dass wir eine Gelegenheit erkennen, sie ergreifen, unsere Schlüsse ziehen und es fehlt die kleine Prise Glück, um eine runde Sache daraus zu machen.

Wer sich dazu gerne selbst Gedanken machen möchte, dem lege ich das Original ans Herz. Es ist kurz und liest sich sehr gut. Das Besondere: Hier habe ich Dir nur einen kleinen Ausschnitt seiner weitaus großeren Philosophie präsentiert. Mich begeistern noch weitere Ideen in diesem kleinen Büchlein.

Eine gute Zusammenfassung bietet Wikipedia.

Wunsch-Leseliste:
Stefan Kühl – Leitbilder erarbeiten

Bewegt:
Du

Musik/Video/Bild:
Dusk till Dawn – Zayn ft. Sia

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