Der Sinn des Lebens wird vielleicht am Meer klarer

Der Sinn des Lebens und wie man ihn (vielleicht) findet …

Diese Woche geht’s bei meinen 5 Dingen um den Sinn des eigenen Lebens und wie man ihn (vielleicht) finden kann.

Einmal in der Woche halte ich fest, was mich in der vergangenen Woche begleitet, beschäftigt und zum Nachdenken angeregt hat. Willst du dieses mal mitmachen? Dann lade ich dich ein, dir folgende Fragen zu stellen:

  •  Was hat dich diese Woche inspiriert?
  •  Welche Musik hat dich bewegt?
  •  Welche neuen Erkenntnisse hast du gewonnen?
  •  Welche Fragen hast du dir gestellt?
  •  Was wolltest du dir unbedingt merken?

Ich freue mich wenn du deine Antworten, Ideen und Anmerkungen in eine m Kommentar mit mir teilst.
Letztes Mal verpasst? Klick hier: Fragen und wie wir bessere Fragen stellen…

Zitat:

„A woman is like a Teabag – You’ll never know how strong it is, until it’s in hot water.“
– Eleanore Roosevelt

Ein Zitat, dass mir gezeigt hat, dass man sein eigentliches Potential eigentlich erst entfaltet, wenn es unbequem wird.

„There’s too much risk in loving“ the young boy said. „No.“ said the old man, „There’s too much risk in not.“
– Atticus

Darüber bin ich auf Instagram gestolpert und sah es als Beweis, an die Liebe zu glauben.

Buch:

Neil Gaiman – Der Ozean am Ende der Straße

Habe ich vor zwei Wochen begonnen und finde mich immer mehr in einem sprachgewaltigen Kinderbuch wieder. Eine fantastische Geschichte voller Rätsel und Wunder. Ich bin gespannt, wie sie endet.

Inspiration: Fragen, die dir helfen deine Aufgabe im Leben zu finden

Ich war nie ein Kind der großen Träume. Wusste selten, was ich „später“ einmal machen möchte, geschweige denn, wann dieses „später“ eigentlich sein sollte und konnte mich, als ich mich nach dem Abitur zum ersten Mal entscheiden sollte, was ich mit dem „Rest meines Lebens“ anfangen sollte nicht entscheiden. Ich wählte einen Studiengang, der mich zwar brennend interessierte, aber mir alle Freiheiten lassen würde, „später“ zu entscheiden, was ich arbeiten wollte.

Es schien, als hätte mich meine Berufung noch nicht gefunden – oder ich sie nicht.

Die erste Sinnkrise kam mit beginnen der Quater-Life-Crisis. Da war ich etwa 23 und konnte mir kaum vorstellen, was ich denn bittschön mit diesem, wohlgemerkt von mir selbst gewählten, Studium später mal machen sollte. Fazit: Ich orientierte mich um und suchte mir Hobbies, die mich im Nachhinein betrachtet, genau dorthin führten, wo ich heute bin. (Mehr zu diesem Weg: Studium? Ja oder nein? Jahresrückblick 2015 und Ziele) – Jackpot. Ein hart erkaufter Jackpot, denn in der Zeit litt meine Würde, die ich erst später wieder vollständig aufbaute.

Heute, zufrieden mit meinem beruflichen Weg, mit der Aussicht auf noch viel mehr in der richtigen Richtung tauchen andere Lebensfragen auf. Fragen, die sich eher wie eine Bestandsaufnahme meines Lebens anfühlen.

  • Bin ich zufrieden, mit dem was ich tue?
  • Reicht mir das, um zufrieden und glücklich zu sein?
  • Tue ich wirklich das, was meiner Lebensaufgabe oder Bestimmung entspricht?
  • Nutze ich meine Stärken optimal oder „geht da noch mehr“?
  • Was sind meine Leidenschaften, was lässt mich Essen und Schlafen vergessen, worin gehe ich wirklich vollkommen auf?

Und letztendlich:

  • Was ist denn eigentlich meine Aufgabe im Leben?

Bei jeder dieser Frage denke ich mir „Willkommen in den 30ern.“ Denn all diese Fragen, stelle ich mir natürlich nicht alleine. Wer sich etwas darauf einlässt und die Augen offen hält, dem werden zahlreiche Artikel zu genau diesem Thema ins Auge springen.

Hier einige, die ich in den letzten Wochen dazu gelesen oder gesehen habe:
Two Brilliant Hacks for Finding Your Calling von Jim Gilliam

7 Strange Questions That Help You Find Your Life Purpose

The Most Important Question of Your Life

14 Questions for Finding Your Purpose in Life

Mein Fazit aus all diesen Artikeln und der Beschäftigung mit den Fragen:

Um wirklich eine Antwort zu finden braucht man Zeit und Geduld. Ich bin selbst ein furchtbar ungeduldiger Mensch, hätte vieles lieber gestern als heute, gerade wenn es darum geht, eine Problemlösung zu finden. Doch die letzen Wochen haben mir gezeigt, dass Lebensfragen einfach nicht innerhalb eines Tages oder einer Woche eine Antwort ergeben. Vielmehr ist es ein immer wiederkehrender Prozess. Ein Prozess, der mit einer Bestandsaufnahme beginnt. Der Analyse dessen, was man wirklich gerne macht und dazu sollte man sich Fragen stellen und definieren, was man genau herausfinden will. Hilfreich kann hier auch die Formulierung von klaren Zielfragen sein.

Meine Hauptfrage in den letzen Wochen war also:

Was macht mir wirklich Spaß? Was lässt mich schlafen und essen vergessen, weil ich darin aufgehe? Bei welchen Dingen verspüre ich Mihaly Csikszentmihalyis Flow?

Also habe ich genau hingesehen, habe mich selbst beobachtet und weiß nun:

Ich liebe es frische Ideen zu entwickeln, Pläne zu schmieden und Konzepte zu erstellen, Bestandsanalysen zu machen, Schwachpunkte aufzudecken und genau für diese Schwachstellen Lösungen zu entwickeln.

All das liebe ich nicht nur im Job.

Auch im Privaten analysiere ich am liebsten, beschäftige mich mit Dingen, die ich noch nicht kenne und bei denen ich dazulernen kann und denke im Anschluss darüber nach, wie ich sie für mich einsetzen kann.

Genau dafür lasse ich gerne Mal ein Essen ausfallen oder gehe erst eine Stunde später total müde ins Bett.

Der nächste Schritt im Prozess wird nun sein, herauszufinden, wie ich diese Erkenntnis zur Beantwortung der eigentlichen Frage nutzen kann.

Was ist meine eigentliche Aufgabe im Leben?

Mögliche erste Ideen:

  • Veränderungen herbeiführen
  • Mit queren Ideen die Welt verbessern

Erkenntnis:

Krisen stärken, wenn man sie richtig bewältigt.

Wunsch-Leseliste:

Die Autobiographie von Eleanore Roosevelt – Warum gibt’s die nicht auf Deutsch?

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