Der Blick in den Himmel gibt Zuversicht, um seine Ziele zu erreichen

Wie man Ziele richtig setzt und warum Streits Respekt brauchen

Diese Woche geht’s bei meinen 5 Dingen darum, wie man richtig Ziele setzt und warum konstruktive Streits und Diskussionen immer Respekt erfordern.

Einmal in der Woche halte ich fest, was mich in der vergangenen Woche begleitet, beschäftigt und zum Nachdenken angeregt hat. Willst du dieses mal mitmachen? Dann lade ich dich ein, dir folgende Fragen zu stellen:

  • Was hat dich diese Woche inspiriert?
  • Welche Musik hat dich bewegt?
  • Welche neuen Erkenntnisse hast du gewonnen?
  • Welche Fragen hast du dir gestellt?
  • Was wolltest du dir unbedingt merken?

Ich freue mich wenn du deine Antworten, Ideen und Anmerkungen in eine m Kommentar mit mir teilst.
Letztes Mal verpasst? Klick hier: Der Sinn des Lebens und wie man ihn (vielleicht) finden kann.

Zitat:

„Ich liebe Menschen, die mich zum Lachen bringen. Ich glaube wirklich, dass Lachen meine liebste Beschäftigung ist. Es heilt jede Menge Krankheiten. Vielleicht ist es überhaupt das Wichtigste am Menschen.“

Audrey Hepburn

Inspiration: Wie man richtig Ziele setzt

Wer sich richtig Ziele setzt, erreicht sie nicht nur leichter, er bleibt auch länger motiviert. Doch wie genau setzt man sich Ziele?

Ziemlich einfach mit einem Plan. Doch nicht irgendein Plan, sondern ein richtiger.
Ich zeige dir, wie Du einen solchen Plan in vier Schritten aufstellst.

1. Setzt dir Ziele – und zwar richtig

Wichtig bei der Zielsetzung ist die richtige Formulierung. Die sollte möglichst klar, präzise und deutlich sein. Für die positive Grundeinstellung solltest du deine Ziele immer in der Gegenwart formulieren und noch viel wichtiger: Aufschreiben!

Auch wenn du dir denkst, dass ein schriftlicher Plan viel zu aufwendig ist: Wenige Stichworte reichen bereits aus, damit du dran bleibst.

Mindestens genauso wichtig: Bleib einigermaßen realistisch. Willst du beispielsweise 10 Kilo in 1 Monat abnehmen ist das nicht nur unrealistisch, sondern auch ungesund.

Angenommen du setzt dir das Ziel, eine Kurzgeschichte zu schreiben.
Dann solltest du dein Ziel als erstes ungefähr so formulieren: „Ich habe eine Kurzgeschichte geschrieben.“
Ich habe dieses Ziel schon so formuliert, als hätte ich es erreicht. Das motiviert, klingt positiv und ist etwas an das ich glauben kann.

Damit dieser Satz nun zu einem echten Ziel wird und nicht nur eine Idee bleibt, füge ich einen Zeitpunkt dazu.

Für eine Kurzgeschichte von etwa 30-50 Seiten halte ich neben Job und anderen Hobbies einen Zeitraum von etwa 3 Monaten realistisch. Ich traue mir zu, das in dieser Zeit zu schaffen also schreibe ich auf meinen Zielplan:

„Ich habe innerhalb von 3 Monaten eine 30-50 seitige Kurzgeschichte geschrieben.“ Ein Blick auf den Kalender sagt mit nun, wann dieses Datum erreicht ist und ich notiere es in Klammern daneben.

Schon habe ich ein konkretes Ziel gesetzt. Ich könnte jetzt natürlich noch einen Schritt weiter gehen und genau definieren, was es für eine Geschichte sein soll und welches Thema sie haben soll. Je präziser dein Ziel, desto eher erreichst du es. Setze dich also genau mit diesem Satz auseinander bevor du zum zweiten Schritt weiter gehst.

2. Stecke Meilensteine ab

Der zweite Schritt: Meilensteine. Um die gut setzen zu können, breche ich mein großes Ziel nun in einige kleine Zwischenziele herunter.

Das hilft dabei, motiviert zu bleiben. Denn während du an deinem großen Ziel arbeitest, erlebst du immer wieder kleinere Erfolge, wenn du ein Zwischenziel erreichst. Das kann dich nochmal richtig anspornen.

Für mein Beispiel würde ich nun etwa 3 Zwischenziele formulieren und die in monatliche Zeiteinheiten aufteilen.
Wichtig dabei: Bleib bei der positiven, präzisen und klaren Zielformulierung vom Anfang und überleg dir, was sinnvolle Meilensteine sein könnten.

Das könnte also in etwa so aussehen:

  • Meilenstein 1: Nach vier Wochen habe ich den Plot für meine Geschichte erarbeitet und meine Hauptcharaktere vollständig entwickelt.
  • Meilenstein 2: Sechs Wochen später habe ich den ersten Entwurf meiner Geschichte beendet.
  • Meilenstein 3: Nach weiteren zwei Wochen habe ich die Korrektur meiner Geschichte vollendet. Meine Kurzgeschichte ist fertig.

3. Hinterfrage deine Motivation

Stelle Dir konkret die Frage, warum du dieses Ziel erreichen willst. Warum ist es dir so wichtig? Was ist deine Motivation?

Die Antwort auf diese Fragen solltest du dir unbedingt zu deiner Zielformulierung und den Meilensteinen dazu schreiben. Denn dieses Blatt Papier wird dich über die kommenden Wochen begleiten und dich immer daran erinnern, warum du dieses Ziel erreichen möchtest.
Hast du dir die Frage selbst ausführlich beantwortet, kommen wir zum letzen Teil.

4. Frage dich, was du zur Zielerreichung tun kannst und was du bereit bist, dafür in Kauf zu nehmen

Nun kommen wir zum schwierigsten Schritt. Der Frage, nach dem WIE du die Meilensteine und damit dein Ziel umsetzen kannst. Du musst dich also zwangsläufig fragen: „Was will ich dafür tun? Was nehme ich dafür in Kauf, auch wenn es mir nicht so gut gefällt.“

Wenn du die Frage nach deiner Motivation, nach dem „Warum du dieses Ziel erreichen willst“, gut beantwortet hast, wird dir sicher einfallen, was du dafür tun musst und was du dafür in Kauf nehmen musst. Wenn die Motivation stimmt, wird es dir sicher auch leichter fallen dran zu bleiben.

In meinem Beispiel müsste ich, vielleicht in Kauf nehmen, dass ich etwas früher aufstehe, um Zeit für die Geschichte freizuschaufeln oder vielleicht den ein oder anderen Sonntag nicht faul auf der Couch mit Serien verbringe. Doch mit meinem persönlichen „Warum“ sollte mir es gelingen mich immer wieder aufzuraffen.

5. Behalte deinen Plan im Auge

Der letzte Schritt.

Während der Zeit, in der du nun deine Meilensteine abarbeitest und kontinuierlich auf dein Ziel zusteuerst, wird es bestimmt Situationen geben, die es dir nicht leicht machen dran zu bleiben. Doch dafür hast du ja jetzt dein Motivationspaper, auf das du Meilensteine, Ziel, Motivation und das „Wie du dort hinkommst“ notiert hast.

Behalte diesen Plan immer im Auge. Hefte ihn an deinen Schreibtisch, kleb ihn in deinen Kalender oder an den Spiegel, damit du dein Ziel vor Augen nicht verlierst und immer dran bleiben kannst.

Ich selbst habe mir zwei Jahresziele gesetzt und dafür zwei Pläne nach genau diesem Muster aufgesetzt. Alleine dieses Paper hin und wieder anzusehen lässt mich für mein Vorhaben kämpfen.

Erkenntnis: „Respekt zeigt sich in der Art, wie man Meinungsverschiedenheiten diskutiert.“

Ich halte ein gesunde Diskussionskultur für absolut notwendig. Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten gehören zum Zusammenleben mit anderen Menschen unweigerlich zusammen und sind eigentlich auch nicht schlimm.

Eigentlich.

Denn sie sind nur solange nicht schlimm oder gravierend, wie man den Respekt voreinander nicht verliert und auch während des Streitgesprächs behält.

Für mich wichtig dabei: Den Standpunkt des anderen Anhören, den eigenen äußern und das am besten Nacheinander und so, dass jeder zu Wort kommt. Dialog-Grundlagen, wie jemanden ausreden zu lassen, sind meiner Meinung nach auch während eines Streits wichtig, obwohl das sicher nicht immer leicht fällt.

Erkenntnis des vergangenen Wochenendes:

Leider beherrschen diese Grundregeln nicht alle Menschen. Viele halten lieber Monologe und beharren starr auf Ihrer Meinung, statt sich die Sicht des Gegenübers überhaupt anzuhören. Es geht prinzipiell in einem Streit nicht darum, am Ende dieselbe Sicht der Dinge zu haben oder gar mit aller Kraft Recht zu behalten oder sich zu verteidigen, sondern eher die unterschiedliche Wahrnehmung gehört zu haben und zu akzeptieren.

Interessant/Gemerkt:

Partys

Partys heutzutage unterscheiden sich in ihrer Art und Form gar nicht allzu sehr von den Partys der Vergangenheit, zumindest wenn man den Filmen Glauben schenken möchte.

Beispielsweise gibt es im Film „Frühstück bei Tiffany“ eine schöne Cocktail-Party-Szene, die mich in ihrer Art stark an so manches Wochenende in meinem Leben erinnert.

Wer feiert hat Spaß, wer feiert lebt Emotionen und manchmal fragt man sich danach auch: „Wow, was war das denn?!“

Pläne

Wer sich einen Plan macht von dem, was er will, wie er es erreicht und vor allem warum er es möchte, der schafft es eher dran zu bleiben und seine Vorhaben umzusetzen. Letzte Woche habe ich mir wieder einen groben Blog-Plan zugelegt. Nachdem ich mit meinen Überlegungen durch war und dieses auch aufgeschrieben hatte, fiel es mir wesentlich leichter, mich auch daran zu halten.

Wunsch-Leseliste:

Truman Capote – Frühstück bei Tiffany

Musik/Video/Bild:

Film: Frühstück bei Tiffany (1961) mit Audrey Hepburn – Regie: Blake Edwards

Für mich ein absoluter Klassiker, der soviel Lebenswahrheit enthält wie kaum ein anderer Film. Mich beruhigt er ungemein, denn scheinbar gibt es auch heute nichts, was es nicht schon einmal gegeben hätte. Diese Erkenntnis erinnert mich immer wieder an Machiavellis Vorstellung vom Ablauf der Zeit und dem Entstehen von Geschichte. So können wir, und damit ist er sicher nicht alleine in seiner Meinung, immer aus der Vergangenheit für das Heute lernen – oder uns zumindest beruhigen.

Serie: The Sinner mit Jessica Biel (Netflix)

Serien-Empfehlung von meiner Freundin V. – Vielen Dank dafür!

Im Grunde genommen geht es um folgendes: Eine scheinbar gewöhnliche Frau, sitzt mit ihrer Familie am Strand, steht auf und ermordet vor den Augen aller Anwesenden mit einem Messer einen Unschuldigen. Gründe dafür gibt es scheinbar keine…. scheinbar. In der 8-teiligen Serie wird nach und nach aufgeklärt, wie es zu dieser Tat kam. Äußerst spannend. Ziemlich verstörend.

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    1 COMMENT

  • Sepi

    Das sind super Tipps! Ich habe mir diese Woche eine riesen „Vision Board“ erstellt um meine Ziele täglich vor Augen zu haben. Ich bemerke dass ich bei Entscheidungen an einzelne Bilder denke und somit dann weiss welche Entscheidung ich treffen soll.
    Das 10-Kilo Ziel hatte ich auch mal… das war unrealistisch… vor allem wenn man gerne Torten backt. 🙂
    Liebe Grüße aus Köln!

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