Irland - Freiheit genießen, Gedanken schweifen lassen

Die Suche nach Produktivität und Morgenroutinen

Jede Woche halte ich selbst fest, was mich begleitet, beschäftigt und zum Nachdenken anregt. Willst du mitmachen? Dann lade ich dich ein, dir selbst auch einige Fragen zu stellen:

  • Was hat dich diese Woche inspiriert?
  • Welche Musik hat dich bewegt?
  • Welche neuen Erkenntnisse hast du gewonnen?
  • Welche Fragen hast du dir gestellt?
  • Was wolltest du dir unbedingt merken?

Gerne kannst du deine Antworten in einem Kommentar mit mir teilen. Letze Woche verpasst? Klick hier: Gedanken und Inspirationen zum Jahresende

Neujahrsgedanken, Morgenroutinen und die Suche nach Produktivität

Zitat der Woche: 

„Mache aus heute das Beste“ – Ein Zitat aus meinem Neujahrs-Glückskeks, das ich kaum treffender finden könnte.

Buch:

Mason Currey – Musenküsse (es geht um Gewohnheiten berühmter Persönlichkeiten)

Ich hatte die Möglichkeit einen Blick ins Buch zu werfen. Fasziniert haben mich die Gewohnheiten meines all-time-favourites F. Scott Fitzgerald, die eigentlich kaum als Gewohnheiten bezeichnet werden können. Alkohol spielte bei seinen Schreibprozess eine große Rolle, genauso wie das „Durchschreiben von Geschichten“. Er lebte ähnlich wie ich wohl nach dem Motto: Entweder ganz oder gar nicht und schrieb entsprechend seine Kurzgeschichten innerhalb eines Tages, höchstens innerhalb von dreien, herunter; und zwar in stundenlangen Sitzungen, die teilweise von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr abends gingen. Beeindruckend und inspirierend.

Inspiration:

Morgengewohnheiten

Diese Woche haben mich meine eigenen Neujahrsvorsätze inspiriert. Jedes Jahr nehme ich mir statt weniger „mehr“ vor. Mehr leben, mehr lieben, mehr Freundschaft, mehr Genuss, mehr Achtsamkeit. Einfach mehr statt weniger.

Damit mehr Leben in meinen Alltag passt, versuche ich meine Gewohnheiten ab dieser Woche zu ändern. Ich stehe früher auf und nehme mir bewusst Zeit, um mich für die Arbeit fertig zu machen. Ich möchte Morgenroutinen entwickeln, die mich die nächsten Jahre begleiten und mir etwas Ruhe in den Alltag bringen sollen. Meine Hoffnung: Mehr Produktivität im Alltag.

Sicherlich ist dieser Gedanke nicht neu. Denn viele Menschen haben bewusste Routinen, um gut in Ihren Tag zu starten. Ich möchte meine noch etwas offensichtlicher pflegen.

Erkenntnis:

  • Verdammt! Ich bin 31. – Ich habe das Recht darauf, ernst genommen zu werden.
  • Die ersten Tage früh aufstehen waren zwar hart, doch merke ich schnell, wieviel Zeit mehr ich in meinem Alltag habe.

Fragen:

  • Was bedeutet Fairness im Kollegen-Alltag? Im Gegensatz zu Konkurrenz-Denken und Unachtsamkeit? Wie entsteht Unfairness? Vielleicht sogar unabsichtlich durch „Nicht-Wissen“?
  • Wie kann ich meine Gedanken hier kurz fassen? Liest noch jemand mit?

Interessant/Gemerkt:

Produktivität beim Arbeiten

Zur Zeit frage ich mich immer wieder, wie ich meine eigene Produktivität steigern, den angenehmen Flow beim Arbeiten erreiche und das anschließende Gefühl von Erfolg etwas geleistet zu haben, öfter genießen kann. Einfach, wie ich ablenkungsfrei und konzentriert an Dingen dran bleiben kann.

Und vermutlich bin ich mit diesem Wunsch nicht alleine. Bücher über Achtsamkeit sprießen aus dem Nichts wie zu keiner Zeit sonst. Tipps zur Persönlichkeitsentwicklung und Selbstmanagement geben sich mit Meditationsratgebern und Yoga die Hand und lachen mir zusammen mit dem Digital-Detox-Gedanken entgegen; meine innere Stimme reagiert und ruft: „Tu etwas Sinnvolles mit deinem Leben, lass dich nicht ablenken.“ – Und ein Teil von mir ist sogar versucht, jetzt auch Instagram vom Smartphone zu löschen.

Doch erst einmal bin ich auf der Suche nach etwas, was für mich funktioniert. Mir den Flow zurück zu bringen. Morgenroutinen zu entwickeln, ist nur ein kleiner Teil des Experiments. In dieser Woche habe ich mich intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt und einige Ansätze gefunden, die mich inspirieren und zum Nachdenken anregen. Vielleicht ja auch dich.

Deep Work für mehr Produktivität – Cal Newport

Der Begriff „Deep Work“ wurde von Cal Newport geprägt, den ich bis dato gar nicht kannte. Er meint damit: Echte, ablenkungsfreie Konzentration bei der Arbeit. Die Konzentration auf genau eine Arbeit. Und im Endeffekt genau das, was ich unter einem Flow bei der Arbeit verstehe.

Interessant genug für mich, um etwas tiefer zu recherchieren. Ich habe über diesen Ansatz sowohl einen Beitrag bei Zeit-Online gefunden, als auch im Evernote-Blog.

Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse und eine Zusammenfassung der Strategien und Regeln, die Newport in seinem Buch „Konzentriert Arbeiten“ bzw. „Deep Work“ beschreibt:

Strategie 1:
Deep Work Zeiten, also Zeiten, in denen man konzentriert arbeiten möchte, fest im Kalender eintragen. Als unverschiebbarer Termin. Unabhängig davon, wie lange und häufig diese Termine auftauchen. Hauptsache sie stehen als Termin fest. Newport empfiehlt dazu solche Termine bewusst 3-4 Wochen im voraus zu planen, da sonst zu viele Kleinigkeiten dazwischen kommen.

Und im Alltag? – Da denke ich mir, ist es einen Versuch wert. Ich nehme mir also vor, bewusst meinen ersten Deep Work Termin zu planen.
Strategie 2:

Mit Zeit und Aufmerksamkeit sorgsam umgehen. Genau darauf achten, was man mit der Zeit macht. Kein Surfen aus Langeweile, kein ständiges E-Mail checken, Social Media so gut es geht abschaffen. > Sei schwer erreichbar.

Einen Teil dieser Strategie habe ich bereits in den letzen Wochen angewendet. Facebook und Amazon sind von meinem Smartphone verschwunden, ebenso wie die App zum Checken der Blog-Mails (Sorry, Leute!).

Für mich heißt das vielleicht sogar, dass ich hier noch einen Schritt weiter gehen muss und das Smartphone konsequent ausschalten sollte, wenn ich mich an eine Deep Work Sitzung mache.  Ob das klappen kann?

Strategie 3:
Such dir Rituale, die deine Konzentration fördern. Das können Orte sein, an denen du gut arbeitest. Spazierwege, Routinen, mit denen du deine Arbeit beginnst, wie z.B. das Kochen von Kaffee, Tee oder das Feierabendbier, für die Nachdenkarbeit am Abend nach der regulären oberflächlichen Arbeit.

Bei näherem Nachdenken fällt mir auf, dass ich kaum einen Tag ohne die morgendliche Tasse Kaffee beginne. Eine Morgenroutine, die mir Schwung für den Tag verleiht. Direkt im Anschluss daran und noch bevor ich mich an die Aufgaben des Tages mache, koche ich eine Tasse Tee. Vielleicht habe ich unbewusst hier schon eine Routine entwickelt.

Mehr Strategien und Tipps zum Thema Deep Work findest du bei Zeit-Online und im Evernote-Blog. Absolut empfehlenswert.

TED-talks zum Thema „Produktiver Arbeiten“, die mich diese Woche inspiriert haben:

Aroma
Für den persönlichen Flow gibt es diese Woche im Aroma-Diffusor „Yogaflow“ von Primavera, eine spritzig-frische und angenehme Duftnote.

Wunsch-Leseliste:
Cal Newport – Konzentriert Arbeiten

Bewegt:
Urlaubspläne für April fest gemacht.

Nach dem Reisen mit einer Unbekannten und einigen Solo-Trips in den letzen Jahren geht es zum ersten Mal mit Freundinnen auf Backpacking-Tour. Ich freue mich auf das neue Abenteuer.

Songs:
Maroon 5 – What Lovers Do (immernoch)

Video:
Wahnsinnig schöne Zeitraffer Aufnahmen. Ich hatte die fantastische Gelegenheit sie in 4K zu sehen und bin hin und weg. Den Namen Martin Heck sollte man sich merken.

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