Wilde Disteln wachsen im Naturschutzgebiet von Sao Lourenco

Die Seele aufräumen – Ein Beginn

5 Dinge jede Woche – Dinge, die mich bewegt, inspiriert und beschäftigt haben. Heutiges Thema: Die Seele Aufräumen – Ein Beginn.

Willst du dieses mal mitmachen? Dann lade ich dich ein, dir folgende Fragen zu stellen:

  • Was hat dich diese Woche inspiriert?
  • Welche neuen Erkenntnisse hast du gewonnen?
  • Welche Fragen hast du dir gestellt?
  • Was wolltest du dir unbedingt merken?

Ich freue mich, wenn du deine Antworten, Ideen und Anmerkungen in einem Kommentar mit mir teilst.
Letztes Mal verpasst? Klick hier: Wie man Ziele richtig setzt und warum Streits Respekt brauchen

Zitat:

Anstatt von Zitaten gibt es heute meine Lieblingsstellen aus Neil Gaimans Buch: „Der Ozean am Ende der Straße“

  • „Niemand sieht so aus, wie er in Wirklichkeit im Inneren ist. Du nicht. Ich nicht. Menschen sind viel komplizierter.“
  • „Nichts ist je wieder, wie es einmal war […] Ob nach einer Sekunde oder nach hundert Jahren. Alles gischtet und schäumt in einem fort. Auch Menschen verändern sich, genauso wie Ozeane.“
  • „Erwachsene halten sich auf Wegen. Kinder gehen auf Kundschaft. Erwachsene begnügen sich damit, ausgetretenen Pfaden zu folgen, hundert- oder tausendmal; vielleicht fällt es ihnen einfach nicht ein, unter Rhododendren zu kriechen un die Lücke im Zaun zu finden.“

gelesene Bücher:

Erkenntnisse:

Bücher gleichzeitig lesen

Zwei Sachbücher gleichzeitig lesen ist schwierig. Gerade wenn es sich um inspirierende Bücher handelt, die eigentlich etwas am eigenen Denken verändern sollen. Von Mark Mansons „Kunst des darauf Scheissens“ ist entsprechend erst nur wenig hängen geblieben und ich kann nicht ganz greifen warum. Ist es vielleicht ein Buch, mit dem man wirklich „arbeiten“ muss? Sich Dinge zusammenfassen muss, um sie wirklich zu verstehen?

Erst als ich die letzen Kapitel in Ruhe zu Ende gelesen hatte ( Marie Kondos „Magic Cleaning“ hatte ich da schon beendet) machte es klick. Für mich waren vermutlich genau die letzen beiden Kapitel wichtig. Jeder pickt sich aus solchen „Ratgebern“ am Ende doch das heraus, was für einen selbst relevant ist.

Einfluss aus Büchern

Ich weiß nicht was genau mich in die Buchhandlung getrieben hat und warum genau ich mit drei Büchern unter dem Arm wieder hinaus bin. Eigentlich wollte ich nur in Mark Mansons „Die subtile Kunst des darauf Scheissens“ einen Blick werfen und es mitnehmen. Im Regal daneben lag dann Marie Kondos „Magic Cleaning“ von dem ich vor einigen Monaten auf Instagram einmal gelesen hatte. Aus einer Laune heraus nahm ich es mit und las es in zwei Tagen durch. Fazit: „uuurghs… ich hab viel zu viel Zeug!“ – In diesem Fall glaube ich mal wieder daran, dass manche Sachen oder Dinge den Weg zu mir genau dann finden, wenn ich sie brauche.
Aufräumen ist bei mir schon immer das Ende einer Phase oder der Startschuss für einen Neustart gewesen. Ich bin gespannt wohin mich die Reise mit Marie Kondos „Magic Cleaning“ führen wird.

Fragen:

Meine Lieblingsfrage in dieser Woche: „Macht mich das glücklich?“
Anwendbar nicht nur auf Dinge, die wir kaufen, sondern auch auf Taten, Aufgaben, Treffen und sogar Menschen.
Auch wenn letzter Punkt vielleicht etwas hart klingt oder egoistisch. Aber haben wir nicht alle verdient, zufrieden zu leben und uns mit Menschen zu umgeben, die uns wirklich gut tun und „glücklich“ machen?

Wunsch-Leseliste:

Haruki Murakami – Die Ermordung des Commendatore
Liegt schon auf meiner Leseliste bereit und wartet auf den Einsatz. Ich freu mich riesig auf die neue Geschichte von Haruki Murakami. 1Q84 höre ich jeden Abend parallel als Hörbuch weiter und liebe es sehr, obwohl ich es bereits gelesen habe.

Film:

ES – Andrés Muschietti (2017)
Neuverfilmung von Stephen Kings gleichnamigen Roman.

Zugegeben, das Buch habe ich nicht gelesen. Deswegen waren wohl meine Erwartungen an den Film weder hoch noch niedrig, sondern de facto gar nicht vorhanden.
Mein Fazit: Als Horror-Film wäre ES für mich klar durchgefallen. Als Film über Freundschaft und die Überwindung von persönlichen Ängsten jedoch, hat er mich richtig begeistert. Ich mag Filme mit guten Handlungen, die auch Tage danach noch etwas nachwirken. So seltsam es klingen mag, aber ES gehört für mich definitiv dazu.

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