Buchempfehlungen für die Persönlichkeitsentwicklung

Buchempfehlungen für deine Persönlichkeitsentwicklung

Zugegeben, das Thema Persönlichkeitsentwicklung, Selbstmanagement oder noch viel schlimmer Selbstoptimierung hört man derzeit an allen Ecken und Enden. Ganz davon abgesehen von den zig Buchempfehlungen. Der neue heiße Scheiß? Mitnichten! So neu und trendig wie das Thema erscheint, ist es nämlich eigentlich gar nicht. Denn schon die antiken Philosophen beschäftigten sich mit den großen persönlichen Lebensfragen.

  • „Was ist der Sinn des Lebens?“
  • „Wie führt man ein gutes Leben?“
  • „Was bedeutet eigentlich Glück oder Zufriedenheit?“

Und im Falle eines Herrschers, Anführers oder in der heutigen Zeit eben einer Führungskraft:

“Was bedeutet es ein guter Anführer zu sein?”

Deine Frage ist nicht dabei? Dann schau mal ob du sie in meiner Kategorie „Hirnfutter“ findest.

Sinnfragen, ein alter Hut?

Fragen, die allesamt auch heute noch genauso brandaktuell sind wie vor zig Jahrhunderten – oder gar Jahrtausenden. Fragen, die sich viele von uns jetzt genauso stellen wie anno dazumal Seneca, Marc Aurel, und wie sie alle heißen. Ein alter Hut eigentlich. Und trotz kilometerlanger philosophischer Abhandlungen, unzähligen Gesprächen und Diskursen haben wir noch immer nicht das Gefühl, dass etwas von diesem alten Wissen in unser gesellschaftliches Bewusstsein gedrungen ist. Fest verankert, sodass nach Jahrtausenden der Forschung, der Suche nach Antworten, doch bitteschön endlich einmal ein allgemeingültiges Ergebnis vorliegen sollte, das am besten gleich in der Grundschule, und wenn schon nicht da, dann zumindest in den oberen Klassen gelehrt werden sollte. Wäre eigentlich perfekt, oder? Am Ende hätten wir lauter glückliche, zufriedene Schulabgänger, die genau wüssten, wo lang es im Leben geht.

Beruhigend! Der Buchstapel zum Thema Persönlichkeitsentwicklung neben dem Bett

Der Buchstapel

Ganz so einfach ist es dann eben doch nicht. Geht es um die Frage, was ist Glück oder Zufriedenheit oder gar der Sinn des Lebens, wird es kompliziert. Zumindest seit der Aufklärung und unserer Erziehung zum Individualisten. Allgemeingültigkeit greift für vermeintliche Individualisten einfach nicht und so scheint es, als bräuchten wir nicht nur einen, sondern besser an die 100 Ratgeber zur Persönlichkeitsentwicklung, um vielleicht doch noch für jeden passend – und endlich – die Formel für unser eigenes Glück zu finden. Der Buchmarkt reagiert prompt. Die Hälfte aller angesammelten Ratgeber türmt sich innerhalb kürzester Zeit zu zimmerhohen ungelesenen Bücherstapeln – allesamt Buchempfehlungen aus den Medien – neben unserem Bett. Die Zufriedenheit freut sich. Denn jetzt ist die eigene Unruhe wenigstens einigermaßen in Schach. Immerhin könnte man ja mal einen Blick in eines oder zehn dieser Bücher hineinwerfen und wüsste dann, was es mit diesem Glück so auf sich hätte.

Irgendwann, wenn wir den zwanzigsten Selbsthilfe-Ratgeber beiseite gelegt haben, fühlen wir uns doch ein klein wenig erleuchteter, haben eine leise Ahnung, was es mit dieser Sache auf sich haben könnte. Aber zu früh gefreut, da kommt die neueste Buchempfehlung in den Buchhandel und schreit lautstark:

Glaub nicht alles was du denkst“ und wir grübeln: Geht am Arsch vorbei auch ein Weg? Oder sollten wir uns lieber in der subtilen Kunst des Daraufscheißens üben?

Die Verwirrung

Und schon sind wir vollends verwirrt. Haben wir das „Perfekte Mindset“ noch nicht richtig verinnerlicht? Sind die „besten Lifehacks der 450 außergewöhnlichsten, Leader Querdenker und Gurus“ vielleicht einfach nicht das Richtige? Oder die „Tools der Titanen“ schlichtweg das falsche Handwerkszeug für unser Problem?

Nein, versuchen wir uns zu beruhigen. Damit machen wir es uns zu einfach. Haben wir ja gerade im letzten Ratgeber auf Seite XYZ auf unserer „Straße des Erfolg“ gelernt.

Vielleicht hilft ja der „Tägliche Stoiker“, um einen neuen Inspirationsanstoß zu geben und unser Denken wieder in die selbstmotivierte Bahn zu lenken. Oder das TED-Video als kleiner Medien-Happen zwischendurch, um die immer größer werdende Unruhe zu besänftigen. Denn so führungs- und ziellos, ohne Anker, ohne den persönlichen Glauben, dass das alles bitteschön doch irgendwie einen Sinn haben muss, kann der Tag einfach nicht weitergehen.

Buchempfehlungen zur Persönlichkeitsentwicklung - Ein Stapel neben dem Bett

Strauchelnd wandern wir am Bücherstapel vorbei und stellen fest „Everthing is fucked“.

Shit! Doch ganz klein steht darunter: „Ein Buch über Hoffnung“.

Heureka! Hoffnung!

Genau das, was auch Seneca, Marc Aurel und Co ihr Leben lang hat weitersuchen lassen und was allen Menschen innewohnt. Das was letztendlich auch uns immer wieder zum Weiterlesen, Weiterdenken und Weitergrübeln bewegt:

Die leise Hoffnung doch noch in irgendeinem Buch oder Gedanken seinen persönlichen Schlüssel zur inneren Zufriedenheit zu finden.

Heureka!

Buchempfehlungen zur Persönlichkeitsentwicklung

Falls du jetzt nicht schon genug hast und den Wink mit der Doppelmoral verstehst, sind hier meine Buchempfehlungen zur Persönlichkeitsentwicklung. Bücher, die mich die letzten Jahre begleitet haben und sicherlich den ein oder anderen Denkanstoß enthalten. Und wenn nicht das, dann machen sie sich zumindest super auf deinem zimmerhohen Bücherstapel, um deine innere Unruhe zu besänftigen.

PS: Alle Bücher, die hier erwähnt werden sind selbst gekauft und als Empfehlung unter Freunden zu verstehen. Dennoch muss ich hiermit auf „unbezahlte Werbung“ hinweisen. Die Links im Text leiten dich auf die Seiten des lokalen Buchhandels, den ich idealistischerweise gerne aus eigener Motivation unterstütze.

PPS: Ich habe alle erwähnten Bücher gelesen. Willst du mehr über ein Spezielles erfahren? Dann schreib mir in die Kommentare und ich erstelle eine kurze Zusammenfassung mit Fazit.

Hirnfutter

Mehr Hirnfutter für dich findest du in meiner Kategorie „Hirnfutter“ oder vielleicht interessiert dich ja gleich eines dieser Themen, in dem ich Essen mit gesellschaftskritischen Fragen verbinde:

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